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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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Sieht vom Olymp auf alles, was ihr thut. Den, der fuͤr's Vaterland den Tod nicht ſcheut, Erwartet ſein Olymp und ew'ger Ruhm, Wie ew'ge Schande jeden feigen Mann. Die Menge nicht, nur Muth macht Heere ſtark, Und nur durch ihn bezwangt ihr ſonſt die Welt. Athen iſt nicht die Welt. Es wird ſich bald⸗ Bald neigen vor Antipatern und uns! Durch uns geſchwaͤcht, erliegt Leoſthenes, Und durch Verluſt von ſeinem halben Heer Erkauf' er unſer Schloß! Denkt, was ihr wart, Ihr Macedonier! und ſeyd es noch! Und fechtet noch auf Knieen, wenn ihr fallt! So ſprach er, und ein laut Gemurmel, wie Vor nahem Sturm im regen Meer entſteht, Durchlief die Schaar. Ein Krieger, der mit Blut Den Ganges faͤrben half, dem edler Stolz Im offnen Angeſicht voll Narben ſaß, Erhub die Stimm', und ſprach zu Ciſſides: Mißtrauen hat das Heer, das dir gehorcht⸗ Noch nie verdient; doch deine Rede zeigt Mißtraun und Sorgen an. Derſelbe Gei Der Tapferkeit beſeelt uns noch, der uns In Aſien beſeelte. Jeder denkt In Naͤchten, die vor Ehrbegierd' erhitz,

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