An einem ſchoͤnen Abend fuhr Frin mit ſeinem Sohn im Kahn
Aufs Meer, um Reuſen in das Schilf V Zu legen, welches ringsumher
Der nahen Inſeln Strand umgab.
Die Sonne tauchte ſich bereits
Ins Meer, und Fluth und Himmel ſchien Im Feu'r zu gluͤhen.
O wie ſchon Iſt jetzt e Gegend! ſagt' entzuͤckt Der Knabe, den IJrin gelehrt, Auf jede Schoͤnheit der Natur Zu merken. Sieh, ſagt' er, der Schwan⸗ Umringt von ſeiner frohen Brut, Sich in den frohen Wiederſchein Des Himmels tauchen! Sieh, er ſchifft, Zieht rothe Furchen in die Fluth, Und ſpannt des Fittigs Segel auf,— Wie lieblich fluͤſtert dort im Hain Der ſchlanken Eſpen furchtſam Laub Am Ufer, und wie reizend fließt Die Saat in gruͤnen Wellen ſort, Und rauſcht, vom Winde ſanft bewegt.


