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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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83 Sie ſchuͤtten Seen herab, und ſaͤugen die Felder wie Bruͤſte!— Auch die vergießen ſich endlich. Der Auen Trauerkleid flieget Schnell uͤber's Gebirge zuruͤck; ein goldner Regen von Strahlen Fullt jetzo wieder die Luft; der gruͤne Haupt⸗ ſchmuck der Felſen, Voll von den Saaten der Wolken, ſpielt blen⸗ dend gegen die Sonne. Ein Regenbogen umguͤrtet den Himmel, und ſieht ſich im Meere; Verjuͤngt, voll Schimmer und laͤchelnd, voll lichter Streifen und Kraͤnze Sehn die Gefilde mich an— Tauch' in die Farben Aurorens,

Mal mir die Landſchaft, o du, aus deſſen

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ewigen Liedern Der Aare Ufer mir duſten, und vor den Augen mir prangen, b Der ſich die Pfeiler des Himmels, die Alpen, die er beſungen, zu Chrenſaͤulen gemacht!— Wie blitzt die blumige Wieſe Von demantaͤhnlichen Tropfen; wie lieblich regnen ſie ſeitwaͤrts Von farbigen Blumengebuͤſchen, und blühen⸗ den Kronen der Straͤuche!—

Ddie Kraͤuter ſind wieder erfriſcht, und hauchen

ſtaͤrkre Geruͤche,