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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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Der ganze Himmel iſt Duft.— Ein Chor von Saͤngern der Wipfel,

In Kraͤnzen von Buͤſchen verſteckt, huͤpft zwi⸗ ſchen den Blaͤttern zur Hoͤhe,

Spritzt vom Gefieder die Naͤſſ', und treibt ſein ſuͤßes Geſchaͤfte;

Schon wacht im Felde der Baum, und Echo hoͤret Geſaͤnge!

O gruͤnet, ihr holden Gefilde! Ihr Wieſen und Schloͤſſer vom Laube! Grunt, ſeyd die Freude des Volks! Dient mei ner Unſchuld auf immer Zum Schirm, wenn Bosheit und Stolz aus Schloͤſſern und Staͤdten mich treiben⸗ Mir wehe Zephyr aus euch, durch Blumen und Hecken noch oͤfter Ruh' und Erquickung in's Herz! Laßt mih in euren Revieren Den Herrn und Vater der Welt, der Segen uͤber euch breitet Im Strahlenkreiſe der Sonnen, im Thau und in traͤufelnden Wolken, Noch fern auf Fluͤgeln der Winde, in eurer Schoͤnheit verehren,