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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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Jetzt faͤllt er haͤufiger nieder, ſich wie Gewebe

durchkreuzend, Kaum ſchuͤtzt des Erlenbaums Zelt mich vor den rauſchenden Guͤſſen. Der Wind umwaͤlzt ſich in ihm und treibt ihn vor ſich wie Segel, Er macht die Luͤfte voll Tropfen, zur See voll wallender Fluthen.— Das Volk, das kuͤrzlich aus Wolken die Gegend mit Liedern erfuͤllte, Schweigt und verbirgt ſich in Buͤſche.— Im Lindenthal draͤngt ſich in Kreiſen,

Vom Dach der Zweige bedeckt, die Wollenheerde

um Staͤmme;

Feld, Luft und Hoͤhen ſind ode; nur Schwalben fliegen im Regen,

Und gaukeln die Teiche beſchauend.— Die Au⸗ genlieder, die jetzo

Das Auge des Weltkreiſes deckten, die Duͤnſt', erheben ſich ploͤtzlich;

Nun funkelt vie Buͤhne des Himmels, nun ſieht man hangende Meere

In helle Tropfen zerrinnen, und aus den Luͤften verſchwinden!—

Es lachen die Gruͤnde voll Blumen, und alles freut ſich, als floͤße

Der Himmel ſelber zur Erden!— Jedoch ſchon ſchiffen von neuem

Belad'ne Wolken vom Abend, und breiten

wieder das Dunkel;