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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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auch ſelbſt durch Ihn nicht den leiſeſten Ma⸗ kel auf ſeiner Ehre dulden. Er gedachte da⸗ her gleich nach beendetem Kriege ſeinen Ab⸗ ſchied zu nehmen.Ich werde, ſo lang⸗ ich lebe, ſchon genug haben; ſchreibt er an Gleim.Mein Feld und meine Garten ſol⸗ len mich ſchon ernaͤhren. Wie will ich Kohl pflanzen, und Alleen, Hecken und Blumen!

Aber Kleiſt ſollte dieſen idylliſchen Hin⸗ tergrund noch in der vollen Friſche ſeines Lebens untergehen ſehn. Die Ruſſen hatten gegen den Herbſt des Jahres 1758 ſein klei⸗ nes Gut rein ausgepluͤndert, und ihm da⸗ durch alle Hoffnung auf ein ſelbſtſtaͤndiges Daſeyn im Alter geraubt. Er empfand es ſchmerzlich, aber hier, wie immer, ging ihm die große Angelegenheit ſeines Friedrich weit vor. Aus dem Lager bei Maxen, am 2ſten October 1758, ſchreibt er an Gleim:Sie werden begierig ſeyn, Umſtaͤnde von dem Ue⸗ berfall zu wiſſen, den unſre Armee den lten dieſes(bei Hochkirch) von den Oeſtreichern er⸗ litten hat. Ich kann Ihnen jetzt mit Zuver⸗ läfſigkeit melden, daß die Sache nicht von ſo großer Wichtigkeit iſt, als ſie die Oeſtreicher angeben werden. Nun ſchilt er etwas übergrimmig auf den edeln Feldherrn Daun s, und laͤßt dann eine friſche, kuͤhngeſchrieb⸗ ne, aber unwillkuͤhrlich in's Lichte malende