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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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trauen auf einen ſiegreichen Ausgang des Kampfes unerſchuͤtterlich feſt. Im October 1757 ſchrieb er: Meine Prophezeihung wird wahr wer⸗ den, daß ganz Europa keine Streu⸗ ſandbuͤchſe voll Erde von uns bekommen wird.

Indeſſen hatte ihm Prinz Heinrich bei ſeinem kurzen Aufenthalt in Leipzig zuver⸗ ſichtliche Hoffnung zu nahen Kriegsthaten gegeben. Am 11ten Mai 1758 ging es wirk⸗ lich vorwaͤrts.Mir iſt, als wenn ich im Himmel waͤre! ſchrieb Kleiſt ſeinem Gleim zwei Tage vorher, und fuͤgte ein kleines Ver⸗ maͤchtniß von 200 Rthlrn. fuͤr Leſſing und Ramler hinzu, auf den Fall ſeines Todes. Aber er beſinnt ſich auf einmal freudiglich ei⸗ nes Beſſern, und ſchreibt:

Oder vielmehr geben Sie die 200 Rthlr. ihnen gleich, ſie ſollen ſie mir einmal, im Fall ich lebe, wiedergeben, wenn ſie recht reich geworden ſind.

Das Corps des Prinzen drang bis Hof und weiter vor; die Reichsarmee lief da⸗ vor zuruͤck, und Kleiſt gewann von dem er⸗ ſehnten Kriegszuge nur eben eine poetiſche Frucht, aber eine ſchoͤne. Es iſt die Hymne, die mit den Worten anhebt:

Groß iſt der Herr! Die Himm Chit Sl5 ſeiner Laen 1⸗ Avhne Zaht