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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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vor Kroatenſtreifereien ſchirmen zu helfen, ſein Gedicht auf den Sommer angefangen, die Landluſt im Kriege feiernd, den Sommer im December.

Kaum war Kleiſt von Oſtritz wieder ab⸗ geloͤſt, ſo uͤberfielen die Kroaten das neue Kommando unter dem Major von Blumen⸗ thal, das zwar den Angriff muthig zuruͤck⸗ wies, aber ſeinen tapfern Fuͤhrer dabei durch ein Flintenſchuß verlor.

Durch Blumenthals Tod ſtand die Be⸗ foͤrderung zum Major an Kleiſt. Aber er meint in ſeinen Briefen, Prinz Heinrich zeige ſich ihm doch wieder nicht recht gewogen, und wenn er Major werde, geſchehe es ver⸗ muthlich nur durch eine Verſetzung, die ihm aber auch recht ſei, obgleich die Waffenbruͤder ihn hier ungern verloͤren. Genug, wenn er bei ſeiner neuen Beſtimmung nur dem Feinde gegenuͤber bleibe! Die Zeit des verdrieß⸗ lichen Wartens auf die Entſcheidung war ihm noch dadurch verdrießlicher, daß ein Kroatenangriff gegen das Staͤdtchen Hirſch⸗ felde, wohin er kommandirt zu werden er⸗ wartete, eher erfolgte, als er hinkam. Doch trug er ſein Leiden fromm und ſtill. Ueber den Abſchied von ſeinen bisherigen Waffen⸗ bruͤdern ſchreibt er:

Vorgeſtern hielt der Faͤhnrich von

Schulenburg eine unvergleichliche Leichen⸗