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eitles Prahlen mit herzloſen Worten. Und dieſer Wahrhafte ſchreibt ſeinem Gleim: „Um mit Ihnen natuͤrlich und ohne Verſtellung zu ſprechen, ſo wuͤnſche ich nichts mehr, als nur einmal mit zwei⸗ hundert Mann kommandirt zu ſeyn, und dann von zweitauſend Oeſtreichern ange⸗ griffen zu werden. Wenn ich mich er⸗ gaͤbe, moͤchte mich der Koͤnig immer zum Schelm machen laſſen.“ Es iſt nicht Feindesverachtung; es iſt Sehn⸗ ſucht nach einer großen That, moͤge nun Tod oder Sieg ſie kroͤnen. Auch redet nicht Kleiſt allein aus dieſen Worten, ſondern der preußi⸗ ſche Kriegsgeiſt jener Jahre uͤberhaupt. Pre⸗ phetiſch hatte Gleim geſungen: „Berlin ſei Sparta! Preußens Held Gerlin ſa Shärtar Prs Ens 5* Und freilich mußte ein thermopyliſcher Geit uͤber Volk und Heer kommen, wenn im Rin⸗ gen wider eine ſo ungeheure Uebermacht, Ruhm und Sieg den koͤniglichen Helden kro⸗ nen ſollte!—
Unſer kriegeriſcher Saͤnger hatte waͤhrend eines Kommando's, auf welches er gegen Ende des Jahrs 1756 zog, um das Staͤdtchen Oſtriz


