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— ſchreibt er,—„dem kann auch ich nicht gefallen.“— Aber dieß gute Herz mochte ſich wohl tief verletzt fuͤhlen vor der ſo un⸗ mittelbar ſich aufdringenden Ueberzeugung: „ja auch in dem ſuͤßeſten und reinſten Schaf fen und Ringen dieſes Erdenlebens!,— auch da gibt es Partheiwuth, Scheelſucht umd Verſteinung in ſein eignes, ausſchließlich ge⸗ liebtes Ich!“— Doch verkannte er alles wahrhaft Gute und Schoͤne in dem Zuͤricher Kreiſe ſo wenig, daß er ſogar das damalige Berlin auf eine ſchier herbe Weiſe dagegen herabgeſetzt.„Statt daß man“— ſchreibt er—„in dem großen Berlin kaum 3— Leute von Geſchmack antrifft, findet man in dem kleinen Zuͤrich mehr als 20— 30 derſel⸗ ben. Es ſind zwar nicht lauter Ramler; al⸗ lein ſie denken und fuͤhlen doch alle, haben Genie, und ſind dabei luſtige und witzige Schelme.“—
Nach ſeiner Ruͤckkehr gefiel es ihm in Potsdam noch weniger, als vorher, obwohl ihm jetzt manche kleine Auszeichnung zu Theil ward.— Eine ernſte Krankheit, die er bald darauf zu uͤberſtehen hatte, hinterließ ihm die Furcht, daß er forthin zum Kriegsdienſte nicht mehr tuͤchtig ſei. Daher ſein Wunſch⸗ eine Oberforſtmeiſterſtelle zu erhalten, der in⸗ deß nicht erfuͤlt wurde; daher denn auch die Hypochondrie, die ihn nicht ſelten beſchlich⸗


