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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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Um dieſe Zeit erwies ſich ihm die Auſſen⸗ welt ſo ziemlich hold. Im Mai 1749 ruͤckte er zum Stabscapitain vor, und Gleim hoffte ſogar einige Monate nachher, Kleiſt's Re⸗ gimentschef, Prinz Heinrich, werde dem wackern Kriegsmanne die erledigte Leibcom⸗ pagnie zu fuͤhren geben. Dieß war ein Eh⸗ renpoſten, und nebenbei ein Vortheil bringen⸗ der, da die fuͤrſtlichen Compagnie⸗Chefs im⸗ mer dem Commandeur ihrer erleſenen Schaar das ganze betraͤchtliche Einkommen davon uͤberließen. Aber daraus ward nichts, denn vermuthlich wollte der Prinz darum gebeten ſeyn, der hochherzige Kleiſt hingegen wollte nicht darum bitten. Er ſchreibt daruͤber an Gleim:

Der Prinz wußte, daß ich der Aelteſte war, und wenn er mir die Leib⸗Com⸗ pagnie haͤtte geben wollen, haͤtt' er's von ſelbſt gethan. Warum ſollt' ich's riskiren, mir eine abſchlaͤgliche Antwort zu holen, und mich hernach nicht nur daruͤber zu aͤrgern, ſondern noch mehr uͤber meine Bettelei? Die Wahrheit zu ſagen, bin ich dem Prinzen zu gut, um zu verlangen, daß er verdammt ſeyn ſoll⸗ te, einen Truͤbſinnigen, wie mich, taͤglich um ſich zu ſehen. Ueberdem kann ich um Wohlthaten nicht anſprechen; und wenn