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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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zuruͤck, und Ramker mußte ſein eignes Me⸗ tall zuthun. So ward das Ganze, nach Kleiſt's Verſicherung, ein vortreffliches Ge⸗ dicht, aber ein Gedicht Ramlers, und dem erſten Dichter des Werks erlaubte weder ſein Stolz, noch ſeine Beſcheidenheit, ſich fuͤr den Autor dieſer innerlich und aͤußerlich verwan⸗ delten Geſtaltung zu bekennen.So wird mich Ramler denn auf ſeinen Fluͤgeln in die Ewigkeit tragen! klagt er ſeinem Gleim, und es iſt, als gehe unſerm Blick vor dieſen Wor⸗ ten das ſchmerzliche Laͤcheln auf, womit Kleiſt ſie niederſchrieb.

Selbſt die Ordnung der Gedanken hatte Ramler veraͤndert, und alſo fuͤrwahr wie Kleiſt ſich(wohl abermal mit jenem ſchmerz⸗ lichen Laͤcheln) ausdruͤckt ihm das Exer⸗ titium ein wenig zu ſtark corrigirt. Der Dichter ließ nun nach dem ſchoͤnen preußi⸗ ſchen Wahlſpruch: suum cuique des kriti⸗ ſchen Dichters Fruͤbling ihm zur beliebigen

lspoſition, und eine geringe Anzahl Exempla⸗ te ſeines eignen Fruͤhlings ließ er auf eigne Ko⸗ ſen an's Licht der Welttreten. Er ſchreibt mit vahrem Entzuͤcken, wie ſein Gedicht ihm Freun⸗ e gewonnen habe, und nennt unter ſolchen die ehheimenraͤthe Gauſe und Buchwald, und die bofraͤthe Burchward und Bergius, welche auf ühre Koſten eine zweite Ausgabe des Fruͤh⸗ ings beſorgten.