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Der ſchwermuͤthige Anhauch dieſer Worte—
man weiß ja kaum, ob das hier blos auf Potsdam, oder auf den Kriegsdienſt, oder auf das geſammte Dieſſeit geht!— verraͤth die Tiefe der empfangenen Seelenwunden des Edeln, deren vollkommene Heilung kaum mehr zu hoffen war.
Seitdem ein General, ein Freund und Geſellſchafter des Koͤnigs, den bis dahin ver⸗ laſſenen Kleiſt aufgeſucht und geehrt hatte, draͤngten ſich die fruͤher fremdgewordenen Ge⸗
faͤhrten wieder zu ihm. Er nahm ſie auch
ganz freundlich auf. Aber ſie hatten ſein zartes Herz verloren.—. Im Anfang des Jahres 1749 ward Kleiſt
durch Sulzer perſoͤnlich mit Ramler bekannt,
und gewann den edeln Odendichter lieb.„Er iſt der liebenswuͤrdigſte Mann von der Welt,“ — ſchrieb er an Gleim,—„und ich wuͤnſche mir ſeine Freundſchaft erworben zu haben.“— Das hatte er denn auch allerdings;— aber fuͤr Ewald von Kleiſt ſollte es nun einmal mehr noch, als fuͤr andere Erdenſoͤhne heißen: keine Roſe ohne Dornen.— Ramler wollte das Fruͤhlingsgedicht un⸗ ſers Kleiſt, ſein Hauptwerk, im ganzen Guß umaͤndern. Da nun aber das edle Metau die⸗ ſer Art nach ſeiner Eigenthuͤmlichkeit, dem eigenmaͤchtigen Bearbeiter allemal unter den Haͤnden verfliegt, hlieb davon gar nichts


