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Auswahl von Hebel's allemannischen Gedichten
Entstehung
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In alle Näſte nüt as Zuckerbrod.

zs iſch nit viel nutz. Die het e närſchi Freud

an ihrem Büebli, will em alles ſüeß

und liebli mache, thut em, was es will.

Gib acht, gib acht, es chunnt e mol e Zit,

ſe ſchlacht ſi d'Händ no z'ſemmen überm Chopf,

und ſeit;„Du gottlos Chind, iſch das mi Dank?“

Jo weger Müuetterli, das iſch di Dank!

Jez do ſiehts anders dri in Nochbers Hus. Scharmanti bruni Bire, welſchi Nuß und menge rothen Oepfel ab der Hurt, e Gufebüchſli, doch wills Gott der Her ke Gufe drinn. Vom zarte Beſe⸗Ris e goldig Rüethli, ſchlank und nagelneu! Lueg, ſo ne Muetter het ihr Chindli lieb! Lueg, ſo ne Muetter ziehts verſtändig uf, und wird mi Bürſtli meiſterlos, und meint, es ſeig der Her im Hus, ſe hebt ſi b'herzt der Finger uf, und förcht ihr Büebli nit, und ſeit:„Weiſch nit, was hinterm Spiegel

ſteckt?“

Und s Büebli folgt und wird e brave Chnab.

Jez göhn mer wieder witers um e Hus. Zwor Chinder gnug, doch wo me luegt und luegt ſchwankt wit und breit ke Wienechtchindli⸗ Baum.