Druckschrift 
Auswahl von Hebel's allemannischen Gedichten
Entstehung
Einzelbild herunterladen

37

Grums und hul, ſo leng's der gefallt, ich der nit helfe!

Het er's Erſt nit gehalte, ſen iſch er im An⸗ dere treu gſi.

Woner ins Wirthshus chunnt, ſe ſizt mi bor⸗ ſtige Grünrock

hinterm Tiſch, ſelb tritt, und muſchlet d'Char⸗ ten, und rüeft m;

Biſch mer e Cammerad, ſe chumm, ſe wem⸗ mer eis mache!

Ich nit, ſeit der Michel,Bas Margreth leng mer e Schöpli!

Du nit? ſeit der Grün. Chumm numme, bis de di Schoppe

trunke heſch, und's goht um nüt, mer mache für Churzwil!

He, denkt binem ſelber der Michel,wenn es um nüt goht,

ſell iſch io nit g'ſpielt, und ſezt ſie nebene Grünrock.

's chunnt e Chnab ans Fenſter mit lockiger Stirnen und rueft em:

Meiſter Michel, uf e Wort! Der Stroße⸗ wirth ſchickt mi.

Schicken wieder, ſeit er,i weiß ſcho, was

er im Chopf het!

Wer ſpielt us, und was iſch Trumpf, und gſtoche das Eckſtei!