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Auswahl von Hebel's allemannischen Gedichten
Entstehung
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Sellen Oben iſchs in ſchwere Gidanke vert⸗

ſchlofe,

ſelli Mittnacht hets e ſchwere bidütſeme Traum gha.

's iſch em gſt, es chömm vo Staufe füren an d'Landſtroß;

an der Landſtroß goht e Chapeziner und betet.

„Schenket mer au ne Helgli, Her Pater, went der ſo gut ſy!

„Bini nit e Bruut?'s cha ſy's het guti Bidutig.“

Landſem ſchüttelt ſi Chopf der Pater, und unter der Chutte

lengt er e Hampfle voll Helge.„Do zieh der ſelber ein uſe!“

Seits, und wo nes zieht, ſe lengt's in ſchmu⸗ tzigi Charte.

„Heſch echt's Eckſtei⸗Aß?'s bidutet e rothe Charfunkel;

„'s iſch ke gute Schick.“—„Jo weger,“ ſeit es,„das hani.“

Wieder ſeit der Pater:„Se zieh denn anderſt, o Brutli!

„Heſcht echt ſiebe Chrütz?“—„Jo weger“ ſeit es und ſüfzget.—

„Tröſt di Gott, zieh anderſt! Es chönne no

beſſeri drinn ſy.

„Heſch e blutig Hers?„Jo weger! ſeits und

erſchrickt drob.—