Druckschrift 
Auswahl von Hebel's allemannischen Gedichten
Entstehung
Einzelbild herunterladen

22

Nei, wart e wenig,'s chunnt e guti Lehr! Vergiß mer's nit, ſchribs lieber in e Buch! Zum Erſte ſagi: Das walt Gott der Her,

iſch alliwil no beſſer, as e Fluch.

Der Fluch jagt d'Engel mittem Heil dervo; ne chriſtli Gemueth und's Bette zieht ſi a; und wemme meint, me ſeh ne Marcher cho, 's iſch numme ſo d'Laterne vorne dra.

Zum Anderen, und wenn en Ehre⸗Ma ne Geſchäft für ihn ellei z'verrichte het, ſo loß en mache, was gohts die denn a? Und los nit, wemme mittem Nochber redt!

Und goht me der us Weg, ſe lauf nit no! Gang diner Wege furt in Gottis G'leit! 's iſch Uhverſtand, me merkts enanderno, und ˙s gilt en Unehr. Sag, i heig ders gſeit.