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Reizt, wie ein tragiſches Spiel wechſelnd, L die muͤſſige Schaar. Aber verzweifelnd ſtuͤrzt ſich der Menſch in des laͤrmenden Poſſen⸗ Spieles Tumult, und der Schmerz ſtirbt, und es ſtirbt das Gefuͤhl.
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II. Nahe dich mir, Elegie, leichthuͤpfende Grazien⸗ tochter, Freundin zarten Gefuͤhls, nahe dich mir, Elegie, Nicht vom duͤſteren Schleier verhuͤllt, den her⸗ riſch der Volkswahn Einſt um die Stirn dir wob, nicht mit ge⸗ roͤthetem Blick! Kummer entnervt das Gefuͤhl, und feind den verzagenden Thraͤnen Schwinden die Muſen, umſonſt weinet im Pontus Ovid. Nein, ein fluͤchtiges Kind erſcheine mir, ſchlank und gelenkſam; Tanzend ſchwebe dein Fuß uͤber die Blumen der Flur; Scherzend necke die Hand mit duftendem Bluͤ⸗ thengeſtoͤber Amorn, welcher erzuͤrnt mit dem Geſchoſſe dir droht!


