Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Lachelnd folg' Idalia dir, doch wind' um der Gottin Ueppigen Reiz das Gewand zuͤchtiger Gra⸗ zie ſich! Singe von Luſt und Liebe mir vor, doch nim⸗ mer verfolge Reue die Luſt, nie ſei Kummer der Liebe Genoß! Spiele geziemen dir nur, nicht Leidenſchaften: behutſam Nahe dem Kelch, ſonſt ſinkt welkend die Blume dahin. Weinſt du, ſo weine nur Thraͤnen der Liſt, wie die ſchlaue Kokette. Und die Verzweiflung ſelbſt ſchmuͤcke der Hoff⸗ nung Gewand! Thraͤnen erweichen den menſchlichen Sinn und Thraͤnen den Orkus⸗ Waffne mit Thraͤnen dich nur, magiſch be⸗ 1 ſiegſt du die Welt. Luſt iſt der Sterblichen Wunſch und Luſt das Leben der Goͤtter, Hauche nur Luſt und ſchnell offnet ſich jegli⸗ ches Herz. Jeglichem locke mit ſchmeichelnder Kunſt und Jedem gefalle! Schilt die Menge dich auch buhleriſch, gilt ihr Geſetz? Richten mag ſie, was nach dem Gebrauch, was nuͤtzlich und recht ſei⸗