Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Jeglicher waͤhnte, ſo lange der Traum ihn umgaukelte, treu ſich, Jeglicher fragte: was frommt Treue, wenn Liebe verſchwand? Oft auch wandelte ſchnell ſich der Sinn, aus des Gluͤckes Erinnerung, Suͤß oft taͤuſcht ſich das Herz, bluhte von neuem das Gluͤck. Doch laͤngſt ſchwand ſie, die froͤhliche Zeit, und der flatternde Geiſt ſtrebt Fruchtlos unter der Pflicht eiſernen Banden empor: Was mir mit Blumen die Feſſeln umwand, hin welket es hilflos: Ach, um die Schoͤnheit huͤllt finſtre Gewoͤlke der Tod! Liebe rief mich herab von dem luftigen Pfad, und Verzweiflung Winkt mich zuruͤck; doch dem Geiſt wurden die Schwingen gekuͤrzt. Dankbar weiht' ich ſie einſt den errettenden Gottern und waͤhnte Nicht, daß vom friedlichen Heerd wieder mich riſſe der Sturm. Doch oft greift mit der eiſernen Hand in die Harfe des Lebens, Wenn ſie am zarteſten klang, cellend das duͤſtre Geſchick. Ruhend ſchauen die Goöͤtter hinab, und der Kampf mit dem Schickſal