Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Iſt die fluͤcht'ge Gunſt verronnen, Denkt auch ihrer keiner mehr.

Und ſo ziehn auch ſie zur Ferne, Unbeklagt und ungekraͤnkt, Suchen froͤhlich neue Sterne, Weil ihr Herz an keinem haͤngt.

Ewig muß die Woge branden, Nimmer ſteht der Nachen ſtill;

Gluͤcklich iſt, wer nimmer landen Und nur ſchnell voruͤber will.

Am 15ten Januar 1814.

Schoͤn iſt es dort, wo kuͤhne Adler bauen, Auf hohem Fels mit ſtiller Kraft zu ſtehn Und unverzagt durch finſtres Wolkengrauen Und durch's Gebiet des Blitzes hinzugehn; Doch lieblich auch, zu ruhn auf weichen Auen Am leiſen Quell, in linder Luͤfte Wehn, Und Luſt und Leid des Lebens zu empfinden Und Kraͤnze ſich, die ſchnell verbluͤhn, zu winden.

So kann nicht ſtets mit ernſten Harfentoͤnen Der Saͤnger ſich den hohen Muſen nahn, Schulze. 1. Th. 5