Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Der Aermſte, der die Felder baut, Haͤlt ſicher dort im Arm die Braut, Der Schaͤfer weiß die Trift, den Bach, Wo ſeine Liebſte weiden mag.

Sie gruͤßen ſich mit Hand und Blick, Sie geben Wort und Kuß zuruͤck, Sie drehn ſich froh in bunten Reihn; Ich ſitze traurig und allein.

Ich habe Blumen, roth und blau, Die glaͤnzen ſchoͤn von friſchem Thau, Ich habe Geld, ſo rein und licht, Und nur die Liebe hab ich nicht.

Und keine freut ſich meiner Kraft, Wenn ſie in Hoͤhn und Tiefan ſchaſſt, Der Sturm nur jauchzt auf meinen Ruf, Die Blume weiß nicht, wer ſie ſchuf.

Was ſoll ich winden Kranz und Strauß, Bleibt ewig mir die Liebſte aus? Was ſoll ich huͤten all mein Gold, Wird drum kein treues Herz mir hold?

O Liebesflamme, Liebesluſt, Nie waͤrmſt du meine wilde Bruſt! Das bluͤh'nde Leben, weich und warm, Ruht kalt im luft'gen Geiſterarm.

Und ſpiegelt auch im tiefen Quell Mein Bild ſich ſchoͤn und mondenhell;