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Umgange mit gebildeten Frauenzimmern bei der Freundſchaft eine Entſchaͤdigung ſuchte, die nirgens in der wirklichen Welt fuͤr ihn zu finden war. Seine bis dahin feſte Geſund⸗ heit fing an zu wanken, Bruſtſchmerzen, zu denen er immer eine Anlage gehabt hatte, machten ſeine Unpaͤßlichkeit bedenklich. Ihm ſelbſt ſchien das Leben faſt gleichguͤltig gewor⸗ den zu ſein. Aber es war auch nicht etwa der Wunſch, auf eine ehrenvolle Art zu ſterben, was ihn gegen das Ende des Jahrs 1813 be⸗ ſtimmte, alle Hinderniſſe zu uͤberwinden, um als freiwilliger Jaͤger an der Befreiung Deutſch⸗ lands Theil zu nehmen. Das Leben verlaſſen zu muͤſſen, ehe er ſeine Caͤcilie vollendet ha⸗ be, war ihm ein niederſchlagender Gedanke. Aber er ſei, meinte er, nicht werth, das Ge⸗ dicht zu vollenden, wenn er nicht bereit ſei, es einem hoͤhern Intereſſe aufzuopſern. Un⸗ gern gab ſein beſorgter Vater einem Wunſche nach, der den jungen Mann aus ſeiner natuͤr⸗ lichen Beſtimmung herausriß.
Sobald das Grubenhagiſche Jaͤgerbataillon unter dem Oberſten, damals Oberſtlieutenant und Oberforſtmeiſter, von Beaulieu in Goͤt⸗ tingen ſich bildete, ließ Ernſt Schulze als freiwilliger Jaͤger ſich einſchreiben. Die voͤllige Ausruͤſtung dieſes Bataillons zog ſich hin bis gegen das Fruͤhjahr 1814. Der treffli che Beau⸗ lieu bemerkte bald, daß der Dichter in der


