Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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ben gefunden; aber er hielt feſt an ſeiner Er⸗ findung, beſonders um der Roſe willen, die fuͤr ihn ein Sinnbild des Koͤſtlichſten in der Welt geworden war. Ich glaubte ihm rathen zu muͤſſen, ſeine Poeſie uͤberhaupt ein wenig zuſammen zu halten; ſich von der Leichtigkeit, mit der er Verſe machte, nicht uͤber die Grenze des inneren Intereſſes der Dichtung hinreißen zu laſſen, beſonders die langen Reden und Ge⸗ bete abzukuͤrzen; mit dem Wunderbaren nicht ſo verſchwenderiſch zu ſein, und der proſaiſchen Wahrſcheinlichkeit ſchon deswegen, damit nicht auch das Wunderbare ſich ſelbſt entkraͤfte, ein wenig mehr Antheil an der Erfindung zu goͤn⸗ nen. Aber alles in dieſem Gedichte, das un⸗ aufhaltbar ſich immer umſtaͤndlicher entwik⸗ kelte, hing ſo feſt mit dem Gefuͤhle zuſam⸗ men, das ihm zum Grunde lag, daß dem Dichter, der ſonſt ſo gern Belehrung annahm, kein Theil dieſes Ganzen unweſentlich und keine Stanze uͤberfluͤſſig ſchien. Zuſaͤtze zu lie⸗ fern, war er immer bereit. Sprache und Styl unterwarf er der ſtrengſten Kritik, um noͤthige Aenderungen zu machen. Aber mit jedem Ge⸗ ſange wurde er immer mehr Meiſter der Form. In der Kunſt der poetiſchen Beſchreibung er⸗ reichte er bald die erſten Muſter des Alter⸗ thums und der neuern Zeiten. Sein Wider⸗ wille gegen alles Gezierte und Manierirte war ſo groß, daß er auch iede Eigenthümlichkeit