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aus ſehen. Aber die ſchoͤne Gegenwart, in der er ſich ſo gluͤcklich fuͤhlte, dauerte nicht lange. Die reizende Caͤcilie zog ſich durch eine Er⸗ kaͤltung eine Krankheit zu, die ihrem zarten Koͤrper bald toͤttlich zu werden drohte. Die, Krankheit nagte beinahe ein Jahr an ihrem Leben. Waͤhrend dieſer Zeit erreichte Schul⸗ ze's Enthuſiasmus fuͤr ſie ſeine aͤußerſte Hoͤhe. Die Bewunderung der Seelengroͤße, die die Kranke bei ihrem Leiden zeigte, machte ſie in ſeinen Augen ſchon vor ihrem Tode zu einer Heiligen. Sie ſtarb, noch nicht voͤllig acht⸗ zehn Jahre alt.
Seit dem Tode Caͤciliens iſt keine dau⸗ ernde Heiterkeit wieder in die Seele ihres Dich⸗ ters gekommen. Aber ein Dichter blieb er auch im Gefuͤhle des tiefſten Schmerzes. In ſtarrer Verzweiflung die ſchoͤne Leiche betrach⸗ tend, gerieth er auf die erſte J Werke, das ihren Namen traͤgt. Sie zu ver⸗ herrlichen durch ein Gedicht, auf das er alle geiſtigen Kraͤfte wenden wollte, die ihm die Natur verliehen hatte, ſollte das groͤßte Ge⸗ ſchaͤft ſeines Lebens ſein. Er theilte mir ſeine kuͤhne Idee mit, ſobald ſein Schmerz ihm er⸗ laubte, davon zu reden. Schon in den Grund⸗ zuͤgen der romantiſchen Erfindung erkannte
ich den Dichter nicht wieder, der bis dahin allen Dingen eine erheiternde Seite abzuſehen gewußt, mit dem Myſticismus des Chriſten⸗


