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nes Aufenthalts zu Goͤttingen gar nicht faͤhig 1 zu ſein. Ich ſuchte einiges Intereſſe fuͤr Phi⸗ loſophie in ihm zu wecken. Er höͤrte die Lo⸗
Sache. Deſto eifriger legte er ſich auf die alte Literatur, da er einſah, daß er für die
Privatfleiße. Ein erzaͤhlendes Gedicht, P ſyche, das er mir ſtuͤckweiſe mittheilte, bewies die Fortſchritte, die er in der poetiſchen Behand⸗
machte. Von ſeinen Herzensangelegenheiten vertraute er mir damals noch nichts an, aber nach einem Jahre bemerkte ich, daß er immer ernſthafter wurde. Auch ſeinem Vater fiel dieſe Veraͤnderung auf. Er ſprach wenig, las viel, ſchien an den Dingen, die ihn vorher in⸗ tereſſirten, wenig Antheil zu nehmen, und


