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Blick, der wie ein Pfeil aus ſeinen Falkenaugen ſchoß, gebot, ehe er noch ein Wort geſprochen hatte und gleich⸗ wohl wurde dieſer Blick durch das Spiel der langen weißen Augenlieder gemildert, welche, wenn ſie ſich ſenkten den dunkeln Ring hervorhoben, der die Augen umgab.
Wenn dagegen die ſchwarzen Augen zwiſchen den dich⸗ ten Wimpern und dieſer dunkeln Einfaſſung funkelten, haͤtte man ſie mit dem Blitz vergleichen können, der aus fahlen Wolken zuckt.
Dieſer Moͤnch hieß Bruder Borromaͤus und er war ſeit drei Wochen Schatzmeiſter des Kloſters.
Der Andere war ein junger Mann von ſiebzehn bis achtzehn Jahren mit ſchwarzen lebhaften Augen, kecker Miene, vorſpringendem Kinn und kleiner aber zierlicher Geſtalt. Er hatte die weiten Aermel aufgeſtreift und ließ mit einem gewiſſen Stolze zwei kräftige Arme ſehen.
„Der Prior ſchlaͤft noch, Bruder Borromaͤus“, ſagte der juͤngere der beiden Moͤnche zu dem andern;„wollen wir ihn wecken?“
„Nein, das wollen wir nicht thun, Bruder Jacob“,
antwortete der Schatzmeiſter.
„Es iſt wahrhaftig Schade einen Prior zu haben, der ſo lange ſchläft“, fuhr der juͤngere Bruder fort,„denn wir haͤtten dieſen Morgen Waffenubungen halten können. Habt Ihr bemerkt, welche ſchoͤne Harniſche und ſchoͤne Buͤchſen ſich darunter befinden?“.
„Schweigt, Bruder, Ihr koͤnntet gehoͤrt werden.“
„Wie Schade!“ fuhr der kleine Moͤnch fort, indem er mit den Füßen aufſtampfte, was aber auf dem weichen


