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tigen Höfen und es wurden da zahlreiche Rendezvous ge⸗ halten, bei denen von Politik durchaus nicht die Rede war trotz der damaligen Sucht ſelbſt der kleinſten Buͤrger, ſich um die Staatsangelegenheiten zu bekuͤmmern.
In Folge des haͤuſigen Hin⸗ und Herreiſens des Hofes war dieſe Straße damals, verhältnißmäßig natürlich, das was jetzt die elyſaͤiſchen Felder ſind.
Die Priorei befand ſich demnach in ſehr ſchoner Lage, da ſie ſich ſtolz rechts an dem Wege nach Vincennes erhob.
Sie beſtand aus einem Gebaͤnde⸗Viereck, welches einen mit Baumen bepflanzten ungeheuern Hof unſchloß, aus einem Kuͤchengarten hinter den Gebaͤuden und aus einer Menge Wirthſchaftsgebaͤuden, welche ihr die Große eines Dorfes gaben.
In den Schlafſaͤlen im Hofe ſchlummerten zweihundert Jacobiner-Moͤnche.
Vorn gaben vier ſchoͤne Fenſter mit einem eiſernen Balcon, der ſich an allen vier hinzog, den Gemächern in der Priorei Luft, Licht und Leben.—
Wie eine Stadt, welche der Gefahr einer Belagerung ausgeſetzt ſein kann, fand die Priorei alles was ſie brauchte auf den ihrzinspflichtigen Laͤgdereien von Charonne, Mont⸗ reuil und St. Mandé. Ihre Weiden maͤſteten eine immer vollſtundige Heerde von fuͤnfzig Rindern und neunundneun⸗ zig Schafen. Hundert durften die Ordensgeſellſchaften nach vorgeſchriebenem Geſetz oder Herkommen nicht beſitzen⸗
Ein beſonderes Gebaͤude barg auch neunundneunzig Schweine einer eigenthuͤmlichen Art, welche der Metzger, den der Herr Prior gewaͤhlt hatte, mit Liebe zog.
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