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„Aber bedenkt, welche Verantwortlichkeit Ihr mir auf⸗ legt. Iſt es nicht auch moglich, daß die Muſik meine Herrin beläſtige, wie ſie Euch belaͤſtiget hat und daß wir dann aus⸗ ziehen?“
„Nun“, antwortete Chicot,„ſo iſt es gut; ich werde mich nicht an Euch halten.“
„Ich danke fur das Vertrauen, das Ihr einem armen Unbekannten erweiſet“ ſagte der Diener mit einer Ver— bengung,„und ich werde mich deſſelben wuͤrdig zu zeigen ſuchen.“
Darauf trat er wieder in das Haus hinein. 8
Chicot, der ihn freundlich gegrüßt hatte, murmelte bei ſich, als die Thur wieder geſchloſſen war:
„Der arme junge Mann! Sieht er doch wie ein Ge— ſpenſt aus und ſonſt war er ſo lebensmuthig, ſo heiter, ſo ſchön!“ 3
Neunzehntes Kapitel.
Die Jacobiner⸗Priorei.
Die Priorei, welche der Koͤnig Gorenſlot geſchenkt hatte, um ihn fur ſeine treuen Dienſte, namentlich fuͤr ſeine glaͤnzende Beredtſamkeit zu belohnen, lag etwa zwei Musketenſchuſſe von dem Thore St. Antoine.
Der Stadttheil an dem Thore St. Antvine war damals haͤufig von vornehmen Leuten beſucht, weil ſich der König oftmals nach dem Schloſſe Vincennes begab.
Hier und da an dem Wege nach dem Schloſſe ſtanden kleine Häuſer großer Herren mit ſchoͤnen Gärten und praͤch⸗
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