Teil eines Werkes 
1. Bd. (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

26

bedacht haben mochte, daß der Officier, von welchem wir

geſprochen haben, die angeſehenſte Perſon hier ſei, ging

er gerade auf denſelben zu. Dieſer betrachtete ihn eine Zeit lang, ehe er ihn anredete.

Der Gascogner, der nicht im mindeſten aus der Faſ⸗ ſung gerieth, that daſſelbe.

Ihr habt, wie es ſcheint, Euren Hut verloren, ſagte der Officier.

Ja wohl.

Hier in dem Gedränge?

Nein, ich hatte einen Brief von meiner Geliebten er⸗ halten und las ihn, Gott's Blut! nahe am Fluſſe, unge⸗ faͤhr eine Viertelſtunde von hier, als mir ein Windſtoß plötzlich den Brief und den Hut entfuhrte. Ich lief dem Briefe nach, obgleich der Knopf an meinem Hute ein ein⸗ ziger Diamant war. Ich erlangte auch den Brief wieder, als ich mich aber nach dem Hute umwendete, hatte ihn der Wind in den Fluß entfuhrt in den Pariſer Fluß. Nun, er wird einen armen Teufel gluͤcklich machen.

So geht Ihr barhaͤuptig!

Findet man in Paris keinen Hut? Ich werde mir da einen ſchoͤnern kaufen und einen Diamanten daran machen laſſen, der noch einmal ſo groß iſt als der erſte.

Der Officier zuckte unbemerklich die Achſeln, aber dem Gascogner entging dieſe Bewegung nicht.

Was beliebt? fragte er.

Ihr habt eine Karte? fragte der Officier.

Gewiß habe ich eine oder vielmehr zwei.

Eine genuͤgt, wenn ſie in Ordnung iſt.