Teil eines Werkes 
1. Bd. (1847)
Entstehung
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Ein Befreiungsverſuch, entgegnete Briquet,wäre ſehr gewagt geweſen; denn er mochte gelingen oder miß⸗ lingen, ſo geſtand Herr von Guiſe, ſobald er von ihm aus⸗ ging, daß er gegen den Herzog von Anjon conſpirirt habe.

Der Herr von Guiſe, entgegnete der Reiter trocken, wuͤrde ſich durch dieſe Ausſicht ſicherlich nicht haben ab⸗ halten laſſen und da er Salcede weder reclamirt, noch ver⸗ theidiget hat, ſo gehoͤrt derſelbe ihm auch nicht an.

Verzeihet, wenn ich dabei verharre, fuhr Briquet fort;ich habe die Sache nicht erfunden; Salcäde ſcheint beſtimmt geſprochen zu haben.

Wo?

Vor den Richtern.

.Nein, Herr, nicht vor den Richtern, auf der Folter.

Iſt das nicht eines und daſſelbe? fragte Robert Briquet mit einer Miene, der er vergeblich einen recht unſchuldigen Ausdruck zu geben verſuchte.

Gewiß iſt das nicht einerlei; es mag ubrigens ſein, daß man behauptet, er habe geplaudert, aber man ſagt nicht wieder, was er geſprochen hat.

Ihr werdet mir nochmals verzeihen, Herr, ſiel Ro⸗ bert Briquet ein;man erzahlt es allerdings und zwar ſehr ausfuhrlich.

Und was ſoll er geſagt haben? fragte der Reiter ungeduldig.Sprecht, da Ihr ſo gut unterrichtet ſeid.

Ich ruͤhme mich keineswegs gut unterrichtet zu ſein,

Herr, da ich nur Gelegenheit, mich bei Euch eines Beſſern

zu belehren, ſuche, erwiederte Briquet. Verſtaͤndigen wir uns, fuhr der Reiter mit wachſen⸗ 2*