der Ungeduld fort.„Ihr ſagt, man erzähle die Worte Saledde's weiter; wie lauten dieſe Worte? Sprecht.“
„Ich kann nicht dafür buͤrgen, ob es gerade ſeine eignen Worte ſind,“ entgegnete Robert Briquet, der ein Vergnu⸗ gen daran zu finden ſchien, den Reiter hinzuhalten.
„Nun wie heißen die Worte, die er geſprochen haben ſoll?“
„Man verſichert, er habe geſtanden, daß er fuͤr den Herrn von Guiſe conſpirirte.“
„Gegen den König von Frankreich ohne Zweifel?. 8 Immer das alte Lied!“ „Nicht gegen Se. Maj. den Konig von Frankreich, ſondern gegen Se. Hoheit den Herrn Herzog von Anjon.“ „Wenn er dies geſtanden hat..“ „Nun?“ fragte Robert Briquet.
„So iſt er ein elender Wicht,“ antwortete der Reiter, indem er die Augenbrauen zuſammenzog. „Ja,“ ſagte Robert Briquet ganz leiſe,„wenn er aber gethan, was er geſtanden hat, ſo iſt er ein braver Mann. Ach, Herr, die Folterwerkzeuge preſſen den ehrlichen Leuten gar viele Dinge aus.“ „Ihr ſprechet da ſehr wahre Worte,“ entgegnete der Reiter, der ſich wieder beſaͤnftigte und ſeufzete. „Bah!“ fiel der Gascogner ein, der immer den Hals
nach Jedem ausſtreckte, der eben ſprach, und Alles gehoört b hatte,„Folterwerkzeuge, dummes Zeug! Wenn Salcide, geſchwatzt hat, iſt er ein Schurke und ſein Patron eben⸗ er
falls.“ „Oho!“ ſagte der Reiter, der vor Ungeduld im Satte


