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erklären, die man ſich zu Nutze machen muß, wenn man welche ſehen will.“
„Erklären Sie, erklären Sie,“ ſagte Sir John; „wahrhaftig, Sie ſind der Menſch, den ich am liebſten ſprechen höre, Roland.“
Und Sir John ſtreckte ſich in ſeinem Fauteuil aus, indem er ſich behaglich breit machte, um die Impro⸗ viſationen dieſes phantaſtiſchen Geiſtes anzuhören, den er, ſeit den fünf oder ſechs Tagen, die er ihn kannte, ſchon unter ſo verſchiedenen Geſichtern ge⸗ ſehen.
Roland verbeugte ſich zum Zeichen des Dankes.
„Nun, ſo hören Sie und Sie werden begreifen, Mylord; ich habe ſoviel von Geſpenſtern in meinem Leben ſprechen hören, daß ich dieſe loſen Vögel kenne, als wenn ich Sie ſelbſt gemacht. Warum erſcheinen die Geſpenſter?“
„Sie fragen mich das?“ machte Sir John.
„Ja, ich frage Sie das.“
„Ich geſtehe Ihnen, da ich die Geſpenſter nicht ſtudirt habe, wie Sie, ſo könnte ich keine beſtimmte Antwort geben.“
„Sie ſehen wohl: die Geſpenſter, mein lieber Lord, zeigen ſich nur, um demjenigen Furcht einzu⸗ jagen, dem ſie erſcheinen.“
„Das iſt unbeſtreitbar.“
„Nun denn! Wenn ſie demjenigen, dem ſie er⸗ ſcheinen, keine Furcht einjagen, ſo muß der, dem ſie erſcheinen, ihnen Furcht einjagen: Zeuge da⸗ von iſt Herr von Turenne, deſſen Geſpenſter ſich als Falſchmünzer erwieſen haben. Kennen Sie dieſe Geſchichte?“


