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„wir ſind keine Schufte; wir ſind Leute, welche Gott fürchten, das iſt alles!“
„Nun, tauſend Donnerwetter!“ ſagte Roland, „auch ich fürchte Gott! Was weiter?“
„Wir wollen deßhalb nichts mit dem Teufel zu ſchaffen haben.“
„Nein, nein, nein,“ ſagte der zweite Bauer.
„Mit ſeinesgleichen,“ fuhr der erſte Bauer fort, „kann es ein Menſch wohl aufnehmen.“
„Bisweilen nimmt er's auch mit Zweien auf,“ ſagte der Zweite, welcher wie ein Hercules ge⸗ baut war.
„Aber mit übernatürlichen Weſen, Geiſtern, Ge⸗ ſpenſtern, nein, ich danke!“ fuhr der erſte Bauer fort.
„Donke!“ wiederholte der Zweite.
„Was ſoll das heißen, Mutter, was ſoll das heißen, Schweſter,“ fragte Roland, indem er ſich an die beiden Frauen wandte,„begreift Ihr, im Namen des Himmels was dieſe beiden Tölpel ſagen?“
„Tölpel!“ machte der erſte Bauer,„das iſt mög⸗ lich; aber es iſt nicht minder wahr, daß dem Pierre Marey, weil er über die Mauer der Karthauſe ſehen wollte, der Kopf umgedreht wurde; und das geſchah an einem Sonnabend, am Sabbat.“
„Und daß man ihn nie wieder zurecht ſetzen konnte,“ verſicherte der zweite Bauer, ſo daß man gezwungen war, ihn mit verkehrtem Geſichte be⸗
graben zu müſſen; er ſah beſtändig nur, was hinter ihm vopging.“
„O, o!“ machte Sir John,„das wird ja in⸗


