Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Spur, ſo daß ſie, obgleich die Terrainſchwierigkeiten ſie hinderten, den geraden Weg einzuſchlagen, doch die Spur nicht verloren.

Von Zeit zu Zeit zeigten Schmerzensſchreie an, daß einer der Angreifenden ſich zu nahe an das Thier herangewagt und für ſeine Verwegenheit be⸗ ſtraft worden war.

Zwanzig Schritte von dem Schauplatz des Jagd⸗ dramas begann man die Perſonen zu erblicken, welche darin auftraten.

Der Bacher hatte ſich mit dem Rücken an einen Felſen geſtellt, um nicht von hinten angegriffen wer⸗ den zu können; auf ſeine beiden Vorderläufe ge⸗ ſtemmt, ſtreckte er den Hunden ſeinen Kopf mit den glühenden Augen und den beiden ungeheuren Ver⸗ theidigungswaffen entgegen.

Die Hunde trieben ſich vor und hinter und auf dem Thiere umher, wie ein bewegter Teppich.

Fünf bis ſechs, mehr oder minder ſchwer ver⸗ wundet, rötheten das Schlachtfeld mit ihrem Blute, hörten aber darum doch nicht auf, das Wildſchwein mit einer Verbhſenheit anzugreifen, die dem muthig⸗ ſten Menſchen als Beiſpiel hätte dienen können.

Jeder der Jäger war, wie es Alter, Charakter und Nation mit ſich brachten, vor dieſem Schauſpiel angekommen.

Edouard, der unvorſichtigſte und zu gleicher Zeit der kleinſte, für den es wegen ſeines Wuchſes wenig Hinderniſſe gab; war zuerſt angekommen.

Roland, gegen jegliche Gefahr gleichgültig, und ſie mehr ſuchend als vermeidend, war ihm gefolgt.