Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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mit dem er ſeine erſten Waffengänge machte; er be⸗ ſaß noch nicht Vertrauen genug auf ſeine Klugheit, um ihm eine doppelläufige Flinte anzuvertrauen.

Die Flinte, welche ihm Sir John am Tage zu⸗ vor geſchenkt, hatte einen gezogenen Lauf, mit welchem man nur Kugeln ſchießen konnte. Sie wurde deß⸗ halb Michel übergeben und ſollte dem Knaben, wenn man auf ein Wildſchwein Jagd machte, für den zwei⸗ ten Theil der Jagd zurückgegeben werden.

Für dieſen zweiten Theil der Jagd wollten auch Roland und Sir John die Flinten wechſeln und ſolche mit zwei Läufen, nebſt Jagdmeſſern, ſpitzig wie Dolche, ſcharf wie Raſirmeſſer nehmen, welche aus dem Arſénale Sir John's ſtammten, und entweder an die Seite gehängt oder auf den Lauf wie Bajon⸗ nete aufgeſteckt werden.

Gleich bei dem erſten Treiben war leicht zu ſehen,

daß die Jagd gut werden würde: man ſchoß ein Reh

und zwei Haſen.

Um Mittag waren zwei Damhirſche, ſieben Rehe und zwei Füchſe geſchoſſen; man hatte zwei Wild⸗ ſchweine geſehen, aber auf die Kugeln, die man ihnen nachgejagt, hatten ſie die Haut geſchüttelt und waren verſchwunden.

Edouard war außer ſich vor Freude, er hatte ein Reh geſchoſſen.

Wie ausgemacht, waren die Treiber, gut belohnt für die Mühe, die ſie gehabt, mit dem Wildpret nach dem Schloſſe geſchickt worden.

Man blies mit einer Art Hörnchen, um zu wiſſen, wo Michel ſei; Michel antwortete; in weniger als