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der Stadt, nachdem er hundert Häuſer zerſtört, und viertauſend Avignoneſer getödtet und flüchtete nach Spanien, wo der König von Arragonien ihm ein Aſyl bot. Dort ſegnete er jeden Morgen von einem Thurme herab, in Gegenwart zweier Prieſter, aus denen er ſein heiliges Collegium gebildet, die Welt, der es darum nicht beſſer ging, und excommunicirte ſeine Feinde, denen es darum nicht ſchlimmer ging.
Als er ſich endlich dem Tode nahe fühlte und fürchtete, das Schisma möchte mit ihm aufhören, ſo ernannte er ſeine beiden Vicare zu Cardinälen, unter der Bedingung, daß, wenn er geſtorben, der eine den andern zum Papſt erwähle. Die Wahl ging vor ſich. Der neue Papſt ſetzte einen Augenblick, von dem zweiten Cardinal unterſtützt, der ihn gewählt, das Schisma fort. Endlich traten beide in Unterhandlung mit Rom, thaten öffentliche Abbitte und kehrten in den Schooß der heiligen Kirche zurück, der eine mit dem Titel eines Erzbiſchofs von Sevilla, der andere mit dem eines Erzbiſchofs von Toledo.
Von dieſem Augenblick bis zum Jahre 1790 wurde Avignon, das ſeine Päpſte verloren hatte,
von Legaten und Vice⸗Legaten regiert; es hatte ſieben päpſtliche Herrſcher, die während ſiebenmal zehn Jahren in ſeinen Mauern reſidirt; es hatte ſieben Spitäler, ſieben büßende Brüderſchaften, ſieben Män⸗ nerklöſter, ſieben Frauenklöſter, ſieben Parochieen und ſieben Kirchhöfe.
Man begreift, daß jene beiden büßenden Brüder⸗ ſchafteß, von denen die eine die Ketzerei, die andere die Orthodoxie, die eine die franzöſiſche Partei, die andere die römiſche Partei, die eine die abſolut
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