Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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der franzöſiſchen Monarchie; er beſaß einen uner⸗ ſchöpflichen Schatz: es war dies ſein Papſt. Er hatte ihn gekauft, er bediente ſich ſeiner, er legte ihn unter die Preſſe, und wie aus einer Preſſe Moſt und Wein fließen, ſo floß aus dieſem zerdrückten Papſt Gold.

Das Pontificat, das in der Perſon Bonifacius VIII. beohrfeigt worden war, abdicirte von ſeiner weltlichen Herrſchaft in der Perſon Clemens V.

Wir haben erzählt, wie der blutige König und der goldene Papſt erſtanden.

Man weiß, wie ſie von hinnen gingen.

Jacob von Molay hatte Beiden von ſeinem Scheiterhaufen herab ein Jahr beſtimmt, in dem ſie vor Gott erſcheinen ſollten.Der ſterbende Greis hat die Gabe einer Sybille, ſagt Ariſtophanes.

Clemens V. ſchied zuerſt von der Erde: er hatte im Traume ſeinen Palaſt brennen ſehen.

Von dieſem Augenblicke an, ſagt Baluze, wurde er traurig und genas nicht mehr.

Sieben Monate ſpäter kam die Reihe an Philipp; die einen laſſen ihn auf der Jagd ſterben, von einem Wildſchwein umgeworfen. Dante gehört zu dieſen. Der, ſagt er,den man an der Seine hatte Mün⸗ zen fälſchen ſehen, ſtarb von dem Stoß eines Wild⸗ ſchweinzahns. Aber Guillaume de Nangis läßt den königlichen Falſchmünzer eines weit mehr auf das Walten der Vorſehung deutenden Todes ſterben. Abgezehrt durch eine den Aerzten unbekannte

Krankheit ſtarb Philipp, ſagt er,zum großen. Er⸗ ſtaunen aller Welt, ohne daß ſein Puls oder ſein Urin die Urſache der Krankheit oder die drohende Gefahr verrathen hätten.