Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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mehr einer Beſchwörung zwiſchen einem Zauberer und dem Teufel, als einem Vertrag, den ein König mit einem Papſt abſchließt.

Die Krönung des Königs, welche einige Zeit ſpäter in Lyon ſtattfand und mit der die Gefangen⸗ ſ der Kirche begann, ſchien Gott wenig zu ge⸗ allen.

Im Augenblicke, als der königliche Zug vorüber⸗ kam, ſtürzte eine mit Zuſchauern beſetzte Mauer zu⸗ ſammen, verwundete den König und tödtete den Herzog von Bretagne.

Der Papſt wurde umgeworfen, die Tiara rollte in den Koth.

Bertrand de Got wurde unter dem Namen Cle⸗ mens V. zum Papſte erwählt.

Clemens V. leiſtete Alles, was Bertrand de Got verſprochen hatte.

Philipp wurde für unſchuldig erklärt, das Nacht⸗ mahl ihm und den Seinen wieder gegeben, der Purpur floß von den Schultern der Colonna, die Kirche wurde verpflichtet, die flandriſchen Kriege und den Kreuzzug Philipps von Valois gegen das grie⸗ chiſche Kaiſerreich zu bezahlen. Das Gedächtniß Papſt Bonifacius VIII. wurde, wenn auch nicht vernichtet und annullirt, ſo doch beſchimpft; die Mauern des Tempels wurden niedergeriſſen und die Templer auf dem Wallgange des Pont⸗Neuf verbrannt.

Alle dieſe Edicte man hieß ſie von dem Augen⸗ blick an, da ſie die weltliche Macht dictirte, nicht mehr Bullen alle dieſe Edicte waren von Avignon datirt.

Philipp der Schöne wurde der reichſte König