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„Die ſechs Gunſtbezeugungen, die ich von Dir verlange, ſind folgende:
„Die erſte, daß Du mich vollkommen mit der Kirche ausſöhnſt und daß Du mir die Miſſethat ver⸗ geben läſſeſt, die ich an Bonifaz VIII. begangen;
„Die zweite, daß Du mir und den Meinigen das Nachtmahl wieder gebeſt, das der Hof von Rom mir entzogen;
„Die dritte, daß Du mir die Zehnten der Geiſt⸗ lichkeit in meinem Königreich auf fünf Jahre zuer⸗ kennſt, um die im flandriſchen Kriege gehabten Un⸗ koſten zu decken;
„Die vierte, daß Du das Andenken an Papſt Bonifacius VIII. vernichteſt und annullireſt;
„Die fünfte, daß Du den Meſſires Jacopo und Pietro de Colonna die Cardinalswürde verleiheſt;
„Von der ſechſten Gunſtbezeugung und Verſpre⸗ chung behalte ich mir vor, zur geeigneten Zeit am geeigneten Orte mit Dir zu ſprechen.“
Bertrand de Got beſchwor die bekannten Ver⸗ ſprechungen und Gunſtbezeugungen und die unbe⸗ kannte Verſprechung und Gunſtbezeugung. Dieſe letztere, welche der König nicht hinter den andern nennen wollte, war die Aufhebung des Templer⸗ Ordens.
Außer dem Verſprechen und dem Schwur auf das Corpus Pomini gab Bertrand de Got ſeinen Bruder und zwei ſeiner Neffen als Geißel.
Der König ſchwur ſeinerſeits, daß er ihn zum
Papſt erwählen laſſen werde. Dieſe Scene, welche an dem Kreuzweg eines
Waldes in der Dunkelheit vor ſich ging, glich weit
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