Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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Verzweiflung, die ich vergebens zu beſiegen ſtrebte. Gegen Morgen ward ich ruhiger; ich neilte, einen Brief an Sie zu ſchreiben. In Mariens Begleitung legte ich ihn ſelbſt auf das Grab nieder. Ich würde mir den Tod gewünſcht haben, als ich die Heimath unſers kurzen Glücks verließ; allein, es galt den Va⸗ ter zu erretten. 7 3

Wir kamen nach Paris; meine Hochzeit wurde in der Stille gehalten, und ich entſagte jeder Hoffnung auf Glück hienieden. Kurz nachher reiſte mein Vater nach Florenz. Wer beſchreibt den Schmerz, womit ich einen Brief las, den Sie dem Baron geſchrieben! welche WVerachtung blitzte aus Ihrer Großmuth her⸗ vor! Ein Entwurf, den nur eine Phantaſie, wie die meine, gebüren konnte, bemächtigte ſich aller Kräfte meiner Seele. Ihre Verbindun⸗ gen mit dem Herrn de Saint⸗Clement machten ihn ausführbar; der Gedanke, die Leidenſchaft, die ich Ihnen eingeflößt, am Leben zu erhal⸗ ten, hatte einen Reiz für mich, den zu beſie⸗