Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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2Marie erwartete mich immer in einer Entfernung; ich erreichte ſie, und zog ſie ſchwei⸗ gend mit mir fort. Nur einzelne halbe Worte gaben ihr zu erkennen, daß ich glücklich ſei; dem Vater aber wollte ich mich ganz ver⸗ trauen; um ihm zugleich zu ſchreiben, verdop⸗ pelte ich meine Schritte; ihn zu bitten, das Glück ſeiner Tochter zu gewähren, war ja, das ſeine hervorzurufen?

Er war ſo eben angekommen; ich eilte ihm entzückt entgegen, und ſank beſinnungslos in ſeine Arme. Seine verſtörten Züge, ſeine ſichtbare Niedergeſchlagenheit hatte mich ſchon nein Unheil, größer als mein Muth, ahnen zlaſſen. Als ich mir ſelbſt wieder bewußt wurde, befand ich mich auf meinem Zimmer. Mein Vater war auf das zärtlichſte um mich be⸗ ſorgt.Warum Dich ſo erſchrecken? ſagte er; Du weißt ja, daß Du immer Herrin Dei⸗ ner ſelbſt ſeiſt und bleiben werdeſt. Höre, und entſcheide Du unſer Geſchick. Durch eine 3 Reihe