Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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Mit klopfendem Herzen ergriff er raſch Theobalds Hand, drehete ſchnell von dem Fel⸗ ſen ab, welchem ſie ſich faſt unwillkührlich ge⸗ nähert hatten, und zog ihn eilig mit ſich nach den Ruinen hin.

„Hier hat Niemand geſucht,“ ſagte er;

„dieſen Ort kenne nur ich; Du ſollſt ſehen, daß wir ſie finden; aber leiſe,“ ſetzte er hinzu,

als er in das alte, ſchon in tiefen Schatten liegende Gemäuer trat,„leiſe! Der Verzweif⸗ lung und den Todten dürfen wir nie mit Ge⸗ räuſch nahen.“

Wirklich ſchritten ſie auch behutſam und langſam vorwärts. Je näher ſie der Stelle kamen, wo die Unbekannte ſchon früher ihr ewiges Lebewohl eingegraben, deſto ſchwe⸗ rer wurde Guſtavs Athem und ſein Gang.

Seine Ahnung hatte ihn auch nicht ganz betrogen; an einer dunklen Stelle, der umge⸗

ſtürzten Säule faſt gegenüber, erblickte er ein

kleines Feuer, um da etwas Lebendiges ſich bewegte. Sie traten nun eilig näher, und er⸗