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Guſtav ſchüttelte den Kopf.„Durch ein Verbrechen, durch mein Verbrechen habe ich ſie in Ketten geſchmiedet, und glaube, dies Ge— fühl, das nun doppelt lebendig in mir gewor⸗ den iſt, kann weder ſie, noch mich glücklich ma⸗ chen. Was ich thun will und kann, ich weiß es nicht; aber ſo kann ich ſie nicht ſehen; kann ſie nicht ſehen, ſo lange dieſe Angſt meine Bruſt zu zerſprengen droht. Ich muß Alles wiſſen, Theobald, ich muß; die Freiheit, die mir gegeben iſt, glaube es mir, ſie iſt mit einem Leben er⸗ kauft. Ich ſehe das unſchuldige, reine Weſen, das, Gottlob, nicht ahnt, nicht ahnen kann, was in mir wühlt, ich ſehe Noali nicht mehr, wenn ich ein Mörder bin.“
Erſprang auf, klingelte, ließ alle die ausge⸗ ſchickten Bedienten einzeln vor ſich kommen, aber Niemand hatte ſelbſt die kleinſte Spur von der nächtlichen Erſcheinung entdeckt. Guſtav hörte ſie ſchweigend mit erkünſtelter Ruhe an. Der ääußere Zwang, den er, um allen gehäſſigen Ge⸗ rüchten vorzubeugen, und die Ruhe ſeiner Fa⸗


