Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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ſei, die Freiheit zu benutzen, die ihm endlich gegeben, und ſtark durch jenes, ein Ereigniß zu vergeſſen, das ihm empfohlen war, als ei⸗ nen Traum zu betrachten; aber vergebens bot er Alles auf, um Guſtav zu beruhigen, um ihm ſeine ruhigen, faſt kalten Anſichten einzuflößen.

„Wir fühlen verſchieden!“ ſagte der Graf endlich,„aber wir denken eins. Noali darf nicht ein Opfer werden, wenn ſie nicht ſchon eins iſt. Offenheit und Wahrheit allein hätten vielleicht uns beiden dies erdrückende Gefühl er⸗

ſparen können; es iſt zu ſpät; mögen ſie uns

wenigſtens dieſen Zuſtand in ſo fern erleichtern, daß wir klar ſehen können. Ich bin ſehr blind geweſen; öffne Du mir die Augen ganz; ich kenne Dich, Du brauchteſt nicht zu entfliehn, wenn nicht— ehrlich, Theobald! liebt Noali Dich nicht wieder?“ „„Ja! Guſtav!““ erwiederte der Freund,

„„aber innig und ohne Leidenſchaft, denn dieſe kennt ſie nicht, und ehrt ihre Pflichten. Laß

Deine Liebe ihr dieſe leicht machen.“““

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