☛☚☛ 178 Q Sinne noch umgab, als dieſer wirklich zu wei⸗ chen begann. Er erkannte Theobald, ſprang auf, als wären mit ſeiner Beſinnung ſeine frü⸗ her ſchon wankenden Kräfte auch wiedergekehrt, und warf ſich in ſeine Arme. Die Freunde hielten einander lange ſchweigend umfaßt; auf einmal löſte ſich der erdrückende Krampf in Guſtavs Bruſt in einen Strom von Thränen auf. Er reichte ihm das zerdrückte Blatt hin, das er noch im Buſen hatte; nlies:“ ſagte er nur; dann nach einem langen Stillſchwei⸗ gen fragte er matt:„Haſt Du ſie gefunden? ich weiß, Du haſt mich noch lieb, zu lieb, ob⸗ gleich Du Dich ſchwer gegen unſre Freund⸗ ſchaft verſündigt.“
Theobald ſtellte ihm vor, daß kein ver⸗ nünftiger Grund da wäre, warum er jetzt mehr als früher ein Geheimniß entdecken könde, das ihm bisher mit ſo vieler Schlauheit verborgen worden; das er ſeiner eignen und auch des Freundes, ja der Ruhe der Gattin, die er aus tiefem Pflichtgefühl gewählt, es ſchuldig


