Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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heimen Angſt wegen Theobald, die ſie ihm an⸗ gemerkt, und in einem noch höhern Grade als er empfand, mehr als eine Erſcheinung, die ihr eben ſo fremd wie unerklärlich war, hatte ſie ſein ſonderbares Benehmen, und dem von Theobald nachgelaſſenen Schreiben, dem Zuſtand, in dem der Freund ihn wiederſah, zugeſchrieben. Sie gab ihm den Brief mit ſo unbewußten Worten zurück, daß ihr ſelbſt nicht klar war, ob Mitgefühl oder bittrer Vorwurf ſie ausge⸗ ſprochen hatte. Sie trafen Theobald tief, aber bei dem ſpäteren Bericht der Diener und be⸗ ſonders dem des alten Antoine, der dem Freund ſeines Herrn jetzt nichts mehr verſchweigen zu dürfen glaubte, ging ihm ein Licht auf, das ihm wenigſtens zeigte, daß hier ein noch grö⸗ ßeres Unglück, als das ſeine, dem Freund das Herz gebrochen. Es war ihm ſchon gelungen, Madame de Serval, die volles Vertrauen in ihn ſetzte, zu entfernen, und kaum nahete er ſich dem Grafen, kaum drang ſeine Stimme durch den halbbeſinnungsloſen Nebel, der ſeine Lebewohl. III. Thl. 424