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herte er ſich mehr der Baronin) als früher; ja, man konnte ſagen, er ſuchte Zuflucht bei ihr. Ihr nur ſelten unterbrochenes Stillſchweigen, ihr milder Ernſt that ihm wohl, und gab ihm Raum, ſich ganz ſeinen Gedanken zu überlaſſen. Oefters, wenn ſeine Blicke auf ihr faſt gedanken⸗ los ruheten, erregten deren ſanften Strahlen allmählig eine Theilnahme in ſeiner Bruſt, der er ſich auch gern hingab, weil er ſich ihrer Un⸗
verdächtigkeit bewußt war; dann ſuchte er wohl auch den Ausdruck ihrer Züge, der ihm einen
kurzen Augenblick bezaubert, wieder hervorzulok⸗ ken. Er machte ihr Fragen wegen ihrer Kind⸗ heit, ihrer Familie; allein dieſe Erinnerungen, ſonſt ſo heilig und lieb, entriſſen der Madame de Saint Clement nur einen Seufzer, oder die Worte:—
„Ich habe nie einen glücklichen Augen⸗ blick genoſſen, der je von bittern Leiden frei war. Die Rückkehr in die Vergangenheit taugt
nur für die Glücklichen. Nur Vergeſſenheit iſt
mir ein Mittel, der Ruhe zu genießen. Es giebt


