Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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er ſeinen vorausgefaßten Entſchluß verändert, wenn er geſehen, wie dieſer dem Glück aller derer, die ihm ſo theuer waren, widerſtand; aber ſterbend hatte er Theobalds Gelübde em⸗ pfangen, ſich ſeinen Abſichten zu fügen, aus allen Kräften zu ſtreben, ſie in Erfüllung zu bringen. 1

Tauſend Gedanken wechſelten in Theobalds Seele ab, während Guſtav auf ſeine Antwort wartete, und über ſein ſtarres Stillſchweigen betroffen ſchien. Endlich gelang es ſeiner Zunge, Worte wieder zu finden.

Lieber Guſtav! begann er,ich darf nicht länger ein Geheimniß verſchweigen, das ich mir freilich vorgenommen hatte, Dir nicht früher mitzutheilen, als Du einer traurigen Verirrung entriſſen, Noali's ſeltne Vorzüge völlig zu ſchätzen gelernt. Höre denn.

Und nun erzählte er ihm mit einfacher, aber dadurch um ſo rührender Beredſamkeit, ſein Zuſammentreffen mit Lineuil, deſſen Le⸗ ben, Liebe und Unglück, ſeine eigne Ueberra⸗