Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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ße des Gemüths in ihr, die ſie ihm in ſeiner Phantaſie ſehr liebenswürdig darſtellte, und doch wie ganz anders, als die unbefangene, offne, heitere Noali, mehr ähnlich und doch wie verſchieden, von der heftigen, glühenden Unbe⸗ kannten. Dieſe Cäeilie, Noali, ja an jede die⸗ ſer drei Frauen mußte er mit reger, obgleich

ſehr ungleicher Theilnahme denken drei? er lächelte, aber blitzſchnell, als erregte dieſe Zahl eine géheimnißvolle Ideenverbindung in ſei⸗ nem Gemüthe, ſtellte ſich ein vergeſſenes Bild vor ſeine Seele, das ſeinem Herzen einen un⸗ willkührlichen Schauder einflößte. Die ſchöne Leiche des entſeelten Juliens, des unſinnigen Opfers einer thörichten, blinden, wechſelnden Leidenſchaft zu drei Frauen, lag kalt und blu⸗ tend vor ſeinen Blicken. Er erſchrak, aber in demſelben Augenblick wurde ihm das Unpaſſende und Unſtatthafte irgend einer Vergleichung ein⸗ leuchtend. Er war ja nicht einer finnlichen Wuth verfallen, ſo wie der arme Julien gewe⸗ ſen! und wie höchſt ungleich waren die Gelieb⸗